Nasses Nadelholz, Harz, kühle Morgenluft: Im Oktober riecht es auch im Flachland plötzlich nach Alm. Eine Familienbrennerei aus der Oststeiermark hat diesen Duft in einen Aperitif gebracht. Wir haben ihn verkostet.

Zirberol Sprizz und ein Aperitifglas mit Blutorange auf einem Holztisch, dahinter Nebel über dem Nadelwald
Zirberol Sprizz an einem Herbstmorgen, serviert mit Blutorange und Rosmarin. Hinter dem Tisch liegt der Nebel noch über dem Wald.

Wer im Sommer in den Bergen war, kennt den Moment. Nach der Wanderung sitzt man vor der Hütte auf der Holzbank, die Luft riecht nach Zirbe und warmem Harz, und irgendwo knackt ein Holzofen. Man nimmt sich vor, dieses Gefühl mit nach Hause zu nehmen. Zu Hause verblasst es dann meist schneller als die Fotos auf dem Handy.

Im Herbst kommt es zurück. Sobald die Morgen kühler werden, riecht es draußen anders als im Juli: feuchtes Laub, Nadelholz, Rauch aus den ersten Kaminen. Für viele ist das der Geruch des letzten Bergurlaubs. Die Jahreszeit holt ihn näher heran, als der Sommer es konnte.

Ein Aperitif aus Zirbenzapfen

In Stubenberg am See, nordöstlich von Graz, brennt die Familie des Hödl Hofs seit Generationen Obst und Kräuter. Dort ist Zirberol Sprizz entstanden, ein Aperitif auf Basis von echten steirischen Zirbenzapfen. Dazu kommen natürliche Beerenfrüchte, künstliche Farbstoffe gibt es keine. Mit 16 % Vol. ist er bewusst leicht gehalten, denn getrunken wird er nicht pur, sondern aufgegossen.

Frische Zirbenzapfen aus der Steiermark
Frische Zirbenzapfen, noch rot-violett und harzig. Aus ihnen entsteht die Basis von Zirberol.

Die Zirbe gehört in den Alpen zu den Dingen, die man eher riecht als sieht. Ihr Holz wird für Stuben und Betten verwendet, und wer einmal in einer Zirbenstube geschlafen hat, erinnert sich an den Geruch. Dass man sie auch trinken kann, ist in Tirol und der Steiermark nichts Neues. Neu ist die Form: ein Aperitif, der den Duft des Waldes mitbringt und sich in Ruhe mit Freunden genießen lässt.

Was wir im Glas gefunden haben

Wir haben Zirberol so verkostet, wie die Brennerei ihn serviert: aufgegossen mit Prosecco, auf Eis. Im Glas steht ein Drink in warmem Orange-Amber. In der Nase zuerst Harz und Nadelholz, am Gaumen fein-bitter mit einem deutlichen Zirbenton, dahinter eine herb-fruchtige Note von den Beeren. Der Abgang bleibt frisch, nicht süß.

„Schmeckt nach Nadelwald.“
— Andrea L., Käuferin, in ihrer Bewertung

Die Fachwelt sieht es ähnlich. Das Genussmagazin Falstaff hat Zirberol Sprizz mit 95 Punkten bewertet (17. November 2023). Im Onlineshop der Brennerei steht der Aperitif bei 4,99 von 5 Sternen aus 230 Bewertungen.

Zirberol Sprizz und ein Glas Sprizz auf einem Baumstumpf im herbstlichen Wald
Der Wald, nach dem Zirberol schmecken soll: Herbstlicht zwischen Fichten und Lärchen in der Oststeiermark.
★★★★★
„Das Aroma ist umwerfend.“

„Durch Zufall habe ich dieses Produkt gefunden und war sofort verliebt. Das Aroma ist umwerfend.“

Andrea L. · Käuferin · Bewertung Zirberol Sprizz

So serviert die Brennerei den Herbst-Sprizz

Das Rezept ist bewusst einfach, eine Bar braucht man dafür nicht. Ein Aperitifglas mit Eis füllen, 2 bis 3 cl Zirberol Sprizz hineingeben und mit 12 cl Prosecco oder Frizzante aufgießen. Eine Scheibe Blutorange und ein Rosmarinzweig kommen dazu. Die Blutorange nimmt die fruchtige Seite der Beeren auf, der Rosmarin unterstreicht das Harzige.

Zirberol Sprizz im Aperitifglas mit Blutorange und Rosmarin neben der Flasche und einem Zirbenzapfen
Der Serviervorschlag: 2–3 cl Zirberol, 12 cl Prosecco oder Frizzante, Eis, Blutorange und Rosmarin.
Wer den Herbst-Sprizz zu Hause nachbauen will: Die Brennerei bietet Zirberol derzeit als Set mit Frizzante und zwei Aperitifgläsern an. Zum Set →

Auf einen Blick

  • ProduktZirberol Sprizz, Zirben-Aperitif
  • Alkohol16 % Vol.
  • Flaschen0,7 l und 1,0 l
  • ZutatenSteirische Zirbenzapfen, natürliche Beerenfrüchte, keine künstlichen Farbstoffe
  • HerkunftStubenberg am See, Steiermark
  • BrennereiHödl Hof, Familienbetrieb
  • BewertungFalstaff 95 Punkte (17.11.2023)
  • Serviervorschlag2–3 cl Zirberol, 12 cl Prosecco, Eis, Blutorange

Warum gerade jetzt

Im Sommer muss sich die Erinnerung an die Berge gegen den Sommer draußen behaupten. Im Herbst arbeitet die Jahreszeit für sie. Die Abende werden früher dunkel, man sitzt wieder drinnen oder unter der Decke auf dem Balkon, und die Luft riecht nach Wald. Ein Glas Zirberol passt in diese Wochen, weil es genau diesen Geruch aufnimmt.

Für den Einstieg hat die Brennerei ein Set zusammengestellt: eine Flasche Zirberol Sprizz (0,7 l), zwei Flaschen Frizzante zum Aufgießen, zwei Aperitifgläser, zwei Glas-Strohhalme, eine Cocktailkarte mit Rezepten und einen Gutschein über 5 €, dazu kostenloser Versand. Es kostet derzeit 50,99 € statt 85,99 €. Bestellt wird direkt im Onlineshop der Brennerei.

Herbst-Sprizz-Set mit Zirberol Sprizz, zwei Flaschen Frizzante, zwei Aperitifgläsern, Cocktailkarte und Gutschein auf einem Holztisch
Das Herbst-Sprizz-Set: Zirberol, zwei Flaschen Frizzante, zwei Gläser mit Glas-Strohhalmen, Cocktailkarte und Gutschein.
Bezugsempfehlung

Zirberol Herbst-Sprizz-Set

Zirberol Sprizz 0,7 l · 2× Frizzante · 2 Aperitifgläser · 2 Glas-Strohhalme · Cocktailkarte · 5-€-Gutschein · Versand gratis
€ 50,99
statt € 85,99 · direkt bei der Brennerei Hödl Hof
Zum Herbst-Sprizz-Set →

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Brennerei Hödl Hof entstanden und enthält Affiliate-Links. Der Alpen-Kurier kennzeichnet kommerziell finanzierte Inhalte eindeutig als Anzeige. Die Verkostung wurde redaktionell durchgeführt. Die zitierten Stimmen stammen aus Käufer-Bewertungen. Preise laut Onlineshop der Brennerei, Stand September 2026, Änderungen vorbehalten.

Genieße verantwortungsvoll. Nicht für Personen unter 18 Jahren. Hergestellt in Österreich.

Markus Pichler
Redaktion Salzburg · Tradition & Handwerk

Markus Pichler schreibt für den Alpen-Kurier über alpine Traditionen, Holz, Almen und das Handwerk dahinter. Am liebsten dort, wo Holz noch riecht.

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