Wenn es draußen früher dunkel wird, kommen die Gäste später und bleiben länger. Wir haben einen Herbstabend mit vier Zirben aus der Oststeiermark gedeckt, vom ersten Anstoßen bis zum letzten Stamperl.

Im Oktober verschiebt sich etwas. Die Abende auf der Terrasse sind vorbei, man trifft sich wieder drinnen, am Tisch, bei jemandem zu Hause. Es wird gekocht, es wird länger gesessen, und irgendwann nach dem Hauptgang stellt sich die Frage, die jeder Gastgeber kennt: Was kommt jetzt auf den Tisch?
In den Alpen hat diese Frage eine alte Antwort. Auf den Hütten und in den Stuben zwischen Tauern und Oststeiermark ist es die Zirbe. Was dort selten einer bemerkt: Zirbe ist nicht gleich Zirbe. Aus den Zapfen der Zirbelkiefer entstehen sehr unterschiedliche Getränke, leichte und kräftige, klare und dunkle. Wir haben uns gefragt, ob sich daraus ein ganzer Abend bauen lässt.
Vor dem Essen: zum Anstoßen
Der Abend beginnt leicht. Der Zirben-Aperitif Zirberol mit 16 % Vol. ist dafür gemacht, beim Ankommen im Glas zu stehen, während noch Jacken aufgehängt werden. Wer ihn nicht pur reichen möchte, findet im Cocktail-Handbuch der Brennerei Anregungen.
Für die, die es milder mögen
Nicht jeder Gast greift nach dem Essen zum kräftigen Schnaps. Für den Tisch zwischen den Gängen oder für die, die es lieber mild haben, gibt es zwei Zwischenstufen. Das Zirberl mit 25 % Vol. wird aus einem Ansatz mit Zirbenzapfen gewonnen und ist deutlich milder als der Abschluss des Abends. Der HAUS Zirbenlikör mit 20 % Vol. ist die Wahl für jene Gäste, die sonst keinen Schnaps bestellen.
Zum Schluss: aus dem Eichenfass
Das letzte Stamperl gehört der Zirbe Fass. Für sie setzt die Brennerei Hödl Hof saftig rote Zirbenzapfen in Obstbrand an und lagert den Auszug anschließend im Eichenfass, mit einem Hauch Schlehensaft und ohne künstliche Zusätze. Abgefüllt wird mit 38 % Vol.
Im Glas ist sie bernsteinfarben. In der Nase harzig und süßbitter, mit einer Note, die an Bitterschokolade erinnert. Am Gaumen kräftig und feinwürzig, das Holz ist spürbar, der Abgang lang. Dazu passt ein Stück dunkle Zirben-Schokolade, sonst nichts.
Was der Gastgeber vorbereiten sollte
Die Reihenfolge ergibt sich von selbst: vom leichtesten zum kräftigsten, vom Aperitif zur Zirbe Fass. Die Flaschen gehören nicht ins Gefrierfach. Kühl serviert, entfalten die Zirben mehr Aroma als eiskalt. Und ein Stamperl pro Gast reicht, wenn für jede Runde ein frisches bereitsteht oder kurz ausgespült wird.

Wer hinter der Brennerei steht
Hödl Hof ist kein Konzern, sondern ein Familienbetrieb. Seit 1542 ist der Hof in der Oststeiermark in Familienbesitz, seit 2024 führen ihn Stephanie und Michiel Jalink in elfter Generation.

Was in die Flaschen kommt, wächst zu einem großen Teil am Hof selbst: auf rund 20 Hektar eigenen Obstanlagen mit Williamsbirnen, Hirschbirnen, Marillen, Äpfeln, Zwetschken und Vogelbeeren. Dazu gehört ein eigener Wald. Angebaut, gebrannt und abgefüllt wird am Hof, nach dem Grundsatz: von der Frucht bis zur Flasche.

Für ihre Brände und Liköre wurde die Brennerei mehrfach ausgezeichnet, der Zirben-Aperitif Zirberol etwa mit 95 Falstaff-Punkten. Im Onlineshop haben Kundinnen und Kunden über Trusted Shops bislang 2.981 Bewertungen abgegeben, im Schnitt mit 4,88 von 5 Sternen.


Ein Set für den ganzen Abend
Die vier Zirben dieses Abends bietet die Brennerei als Premium-Set an: Zirberol, Zirberl, HAUS Zirbenlikör und Zirbe Fass, jeweils in der 1-Liter-Flasche. Dazu kommen sechs Stamperl, Zirben-Schokolade, eine Stofftasche, ein Cocktail-Handbuch, eine digitale Verkostung und ein 15-€-Gutschein für den nächsten Einkauf.
Einzeln kosten die Flaschen mit Zubehör 168,99 €, im Set 99,99 €. Die Lieferung nach Deutschland und Österreich ist versandkostenfrei. Die Brennerei hat angekündigt, die Preise zum 1. Jänner 2027 anzupassen.
Was Käuferinnen und Käufer sagen
Auf der Seite der Brennerei hat Zirbe Fass zum Stand unserer Recherche 172 Bewertungen mit einem Durchschnitt von 4,96 von 5 Sternen. Zwei Stimmen, stellvertretend:
„Vollmundig und kräftig im Geschmack. Einfach ein Genuss.“
„Volles Aroma, weicher Abgang, angenehmes Zirbenaroma.“
Der Abend auf einen Blick
- Zum AnstoßenZirberol, Zirben-Aperitif, 16 % Vol.
- MildZirberl, 25 % Vol.
- SüßHAUS Zirbenlikör, 20 % Vol.
- Zum SchlussZirbe Fass, 38 % Vol., Eichenfass
- Serviertemperaturkühl, nicht eiskalt
- BrennereiHödl Hof, Oststeiermark, seit 1542
- Premium-Set4 × 1 Liter, 99,99 € statt 168,99 €
Das Premium-Set · Ein Abend, vier Zirben
Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Brennerei Hödl Hof entstanden und enthält Affiliate-Links. Der Alpen-Kurier kennzeichnet kommerziell finanzierte Inhalte eindeutig als Anzeige. Verkostungen werden redaktionell durchgeführt. Die zitierten Stimmen stammen aus öffentlich einsehbaren Käufer-Bewertungen auf edelbrand.at (Stand September 2026).
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